12.12.2010

Der Daniel-Schuhmacher-Xmas-Fortsetzungsroman, 3. Runde...

Also... dieses Mal fiel die Entscheidung schwer, mit welchem kleinen Text unser großer Daniel-Weihnachts-Fortsetzungsroman weitergehen sollte. Wir mussten uns entscheiden, ob die Story eher in eine lustige oder in eine spannende Richtung weitergehen sollte... lest selbst, wie wir uns entschieden haben (wir haben uns erlaubt, den "Gewinnerkommentar" ein wenig anzupassen, sorry schon mal an den Autoren)... übrigens: Nur, weil es jetzt in eine Richtung zu gehen scheint, heißt das nicht, dass es in dernächsten Runde nicht wieder in eine gaaaanz andere gehen kann.... also lasst eure Fantasie spielen :)


Aus dem Sortiment des Kaufhauses des Grauens...???

...es war doch echt wieder wie jedes Jahr, nix war in time: Die Geschenke waren noch nicht verpackt, der Weihnachtsbaum stand leicht schief und ohne Schmuck in seinem Christbaumständer und eigentlich wollten alle Kumpels von Daniel in einer knappen Stunde bei ihm zur ultimativen X-Mas-Housewarming-Party reinschneien. Langsam wurde Daniel hektisch, als es plötzlich an der Tür klingelte...

Als Daniel öffnete, stand da ein etwas zerzauster Alter, dessen Waschtrommelbauch notdürftig von einem roten Mantel verhüllt wurde.

"Tschuldigung, wenn ich störe, aber ich bräuchte mal ihre Unterstützung, junger Mann! Ich hab da drüben auf'm Dach etwas unsanft geparkt und stecke fest. Und ich hab noch Termine über Termine... Also?" Dabei schaute der Bärtige so flehentlich und zugleich streng, dass Daniel seufzend hinter dem Alten hertrottete.

Über eine Leiter gelangten sie zu dem Schlitten des Alten, der sich im Schnee am Kamin verkeilt hatte. Plötzlich... "krrrrk"... das Dach des Gebäudes gab nach und Daniel und der Alte plumpsten durch das entstandene Loch.

Als die beiden sich aufrappelten, blickte der Weihnachtsmann - denn um niemand anderes handelte es sich - in die schielenden Augen eines aufblasbaren Plastikrauschgoldengels. Der Alte hustete und ächzte: "Was'n das hier für ein Gruselschuppen?"

"Tja", sagte Daniel, "willkommen im Kaufhaus des Grauens..."

Der Alte (sorry, der liebe Weihnachtsmann) schaute sich noch ein wenig um und war a little bit geschockt. Daniel sagte: "Yo, lass uns mal den Ausgang suchen ich hab gleich die ultimative X-Mas-Party und nix is fertig." Die beiden machten sich auf den Weg, doch plötzlich hören sie ein Geräusch...


Es war ein schleifendes, kratzendes, Angst einflößendes Geräusch, das einem die Gänsehaut über den Rücken laufen ließ, und eiskalten Schweiß auf der Stirn sich in Bächen ansammeln, der über die erbleichten Wangen von Daniel und Santa lief und ihnen den Endspurt zum Ausgang, der ihnen wie im Zeitlupentempo vorkam, erschwerte. 

Sie stolperten über ihre eigenen Füße, landeten kopfüber in einem Gewirr, wie aus Spinnfäden, welche sich von Regal zu Regal ausgebreitet hatten, wickelten sich fast zu einem Cocoon ein, und Daniel und Santa blieb nur noch eine Möglichkeit, sich mit kleinen Hüpfern in Richtung Ausgang zu retten, der ihnen aber leider von einem riesigen, aufblasbaren Weihnachtsbaum versperrt wurde, dessen Gestalt durch das einfallende Mondlicht eines Fensters wie eine riesige Krake aussah, die mit ihren vielen Fangarmen nah ihnen griff. 

Daniel bebte, zitterte, sowas hatte er noch nicht erlebt, aber gleichzeitig kehrte sein Wagemut zurück, und er preschte durch den grauenhaften Laden mit einem Hechtsprung nach vorne, Santa am Gürtel seines Mantels hinter sich herschleifend, schwer atmend, dem rettenden Ausgang zu, als ihn seine Kräfte verließen und er bäuchlings zu Boden ging, nur mit einem einzigen Gedanken in seinem Kopf: "...


Kommentare:

  1. Bitte lass uns heile rauskommen, dass die Kinder zu Weihnachten ihre Geschenke bekommen...und ich Daniel, sowohl wusste er es nicht...ihn bei seiner X-Mas-Party helfen möchte, dass es ein reinster Kaumenschmaus wird!

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  2. "gleich werden die Gäste für die x-MAS party da sein!!"
    Daniel und der Weihnachtsmann versuchten verzweifelt sich zu befreien, doch es gelang ihnen einfach nicht!!
    Da hörte Danie plötzlich wie sich jemand räusperte. Er sah auf und blickt in das Gesicht von....


    lg Noa :P

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  3. "Shit, mein Iphone in der Tasche ist jetzt auch hinüber!" "Wünsch dir 'n neues zu Weihnachten und lass uns hier abhauen, man!", erwiderte Santa und schlängelte sich zum Ausgang, was durch die Ausmaße seines Körpers wenig elegant wirkte. Daniel hüpfte hinterher. Nun standen die beiden aber vor einem neuen Problem: Wie sollten sie (eingewickelt in... ja was war das eigentlich?!) die Tür aufbekommen?! Daniel hatte schließlich den rettenden Einfall, mit dem Kopf drückte er die Türklinke herunter und überließ, ganz der Gentleman, Santa den vortritt in die rettende Freiheit. Doch was war das? Daniel spürte einen heißen Atem im Nacken, es lief ihm kalt den Rücken hinunter. Wie zur Salzsäure erstarrt stand er da und stotterte: "Hey S..S...Sa...Santa?!"

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  4. "...meine X-Mas Party..wenn ich Santa hier heil rausbekomme....bekommen alle Kiddies ihre Geschenke weil ich ihm beim verteilen helfe...und Santa hilft mir im Gegenzug dabei......"

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  5. "Hakuna Matata! Irgendwie muss man hier ja wieder rauskommen."

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  6. Hey wir müssen unbedingt so schnell wie möglich hier raus. Wie können wir uns nur bemerkbar machen? Oh, ich habe doch unter dem Regal Feuerwerkskörper entdeckt, die werden wir einfach zünden, dann wird uns doch wohl jemand zur Hilfe eilen. Gottseidank haben Raucher immer ein Feuerzeug bei sich.

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  7. ''Bitte Bitte, lass uns schnell hier raus kommen!! Wieso muss MIR das eigentlich zu diesem Wichtigen Zeitpunkt Passieren wo ich doch eigenlich noch sooo viel zu tun habe und der Weihnachtsmann den Kindern die Geschenke bringen muss? Dass kann doch nicht Wahr sein. Irgendwie muss man doch hier raus kommen. Daniels laune verschlechterte sich von Minute zu Minute.....''

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  8. lebend dieses Gebäude verlassen zu können, mit diesem kleinen, dicken Mann im lächerlichen roten Mantel und weißem Bart, der ihn in diesen Schlamassel hineingezogen hat, weil er unbedingt seine Hilfe in Anspruch nehmen wollte, aber so plötzlich verschwunden war, wie er aufgetaucht ist.
    Brrrr, Brrrrr, Brrrrr, was ist das wieder für ein Geräusch, fragte sich Daniel, als er sich aus seiner liegenden Position langsam in die Höhe zog, und seinen Kopf in allen Richtungen schweifen ließ, weil er sich nicht gleich orientieren konnte, wo er sich befand,und ein merkwürdiges Licht ihn blendete, das er nicht richtig deuten konnte, da ihn noch eine schwere Müdigkeit überfiel, welche ihm Schwierigkeiten bereitete, sich zu konzentrieren, Umrisse von Gegenständen zu erkennen, die ihm zwar bekannt vorkamen, aber von seinen Augen nicht aufgenommen werden konnten, weil sich dieses Licht vom sonnendurchfluteten Raum zusätzlich noch in einem Spiegel brach und seine Aufnahmefähigkeit sich dadurch verlangsamte, zu erkennen, wo er sich befand und das es die Sonne war, die kraftvoll ihre Strahlen durch ein Fenster schickte, ihn an der Nasenspitze kitzelte, und ihm endlich die Gewissheit gab, diesen Raum zu kennen, und als sei eigenes Schlafzimmer auszumachen, in dem er friedvoll im Bett lag, mit vielen vollgeschriebenen Seiten Papier, die sich wie ein Fächer über ihn ausbreiteten,und mit vielen Melodien und Texten beschrieben, auf denen er sich keinen Reim machen konnte.
    Was war passiert in dieser Nacht, die Daniel ruhelos das Geschehen nochmals durchwandern ließ, ohne sich an sie winzigste Kleinigkeit zu erinnern, was geschehen war, außer, dass ihn ein kleiner, dicker Mann mit rotem Mantel in ein Abenteuer gestürzt hatte, von dem er gerne Abstand genommen hätte, und ihm allerhand Zeit gekostet hat seine noch aufstehenden Besorgungen, wie Weihnachtsbaum schlagen und schmücken, essen vorzubereiten, wei er seine Freunde mit einer Xmas Party überraschen wollte, zu erledigen, und sprang deshalb mit einem Satz aus dem Bett, wunderte sich noch, als ihm einfiel, dass es der Wecker gewesen sein musste, der ihn mit lautem Brrrr, Brrrrr, geweckt hatte, stürzte zu seiner Zimmertür, griff im vorbeilaufen nach Hose und Pullover, riss die Tür auf,und blieb erschrocken stehen, weil..

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  9. ''Mist jetzt ist mein Iphone in meiner Tasche wieder am Ar***!'' ''Kauf dir'n neues, oder wünsch dir eins, aber jetzt lauf!'', erwiderte der Weihnachtsmann und schlich sich zum Ausgang, Daniel kroch hinterher und als die beiden endlich draußen waren, motze Santa Daniel an.

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  10. „Hat mein NEUES iPhone diesen Sturz diesmal ausgehalten und werde ich meinen Freaks diese obskure Story posten können?“ Schnell verwirft Daniel diesen jetzt ziemlich unpassenden Gedanken und besinnt sich wieder seiner Lage.

    Noch immer am Boden liegend schlagen bei Daniel plötzlich die Gedanken Purzelbäume und er hat einen genialen Einfall. „Ist das eventuell die (Er)Lösung aus diesem Schlamassel?“ Er schaut geradewegs nach vorne, nur ein paar Zentimeter trennen ihn noch von dem hoffentlich rettenden Gegenstand der vor ihm liegt. Daniel macht sich lang und länger und plötzlich hat er es geschafft. Er greift zu und tatsächlich schafft er es. Endlich hält er die Fernbedienung in seiner Hand. Santa schaut ziemlich verdutzt und irritiert zu Daniel.

    „Lieber guter Weihnachtsmann, schau mich jetzt nicht so fragend an“, denkt Daniel und…“ja, Technik ist für mich kein Problem!;-)“. Dann drückt Daniel auch schon den Startbutton. Sofort setzt sich der rottierende kleine Weihnachtswichtel mit dem Propeller auf dem Kopf in Bewegung. Mit seinen scharfkantigen Propellerblättern fliegt er direkt über Daniel und Santa hinweg, geradezu Richtung Ausgang der riesigen Gestalt entgegen….

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