13.12.2010

Der Daniel-Schuhmacher-Xmas-Fortsetzungsroman, Runde 4...

Und auf gehts in die Runde 4 unserer Daniel-Weihnachts-Fortsetzungsgeschichte, die wir Daniel zu Weihnachten verehren wollen... Beflügelt durch zwei goldene und einen silbernen CMA-Awards für Daniel schlug die Phantasie der Autorinnen und Autoren Purzelbäume... begann unser Roman als Comedy, entwickelte er sich spätestens gestern in die Gruselschocke-Richtung, um jetzt endgültig zum Psychothriller zu mutieren... aber lest selbst - und spinnt die Geschichte dann weiter...

Santa... in unserem Fortsetzungsroman ne ziemliche Kodderschnauze...

...es war doch echt wieder wie jedes Jahr, nix war in time: Die Geschenke waren noch nicht verpackt, der Weihnachtsbaum stand leicht schief und ohne Schmuck in seinem Christbaumständer und eigentlich wollten alle Kumpels von Daniel in einer knappen Stunde bei ihm zur ultimativen X-Mas-Housewarming-Party reinschneien. Langsam wurde Daniel hektisch, als es plötzlich an der Tür klingelte...

Als Daniel öffnete, stand da ein etwas zerzauster Alter, dessen Waschtrommelbauch notdürftig von einem roten Mantel verhüllt wurde.

"Tschuldigung, wenn ich störe, aber ich bräuchte mal ihre Unterstützung, junger Mann! Ich hab da drüben auf'm Dach etwas unsanft geparkt und stecke fest. Und ich hab noch Termine über Termine... Also?" Dabei schaute der Bärtige so flehentlich und zugleich streng, dass Daniel seufzend hinter dem Alten hertrottete.

Über eine Leiter gelangten sie zu dem Schlitten des Alten, der sich im Schnee am Kamin verkeilt hatte. Plötzlich... "krrrrk"... das Dach des Gebäudes gab nach und Daniel und der Alte plumpsten durch das entstandene Loch.

Als die beiden sich aufrappelten, blickte der Weihnachtsmann - denn um niemand anderes handelte es sich - in die schielenden Augen eines aufblasbaren Plastikrauschgoldengels. Der Alte hustete und ächzte: "Was'n das hier für ein Gruselschuppen?"

"Tja", sagte Daniel, "willkommen im Kaufhaus des Grauens..."

Der Alte (sorry, der liebe Weihnachtsmann) schaute sich noch ein wenig um und war a little bit geschockt. Daniel sagte: "Yo, lass uns mal den Ausgang suchen ich hab gleich die ultimative X-Mas-Party und nix is fertig." Die beiden machten sich auf den Weg, doch plötzlich hören sie ein Geräusch...


Es war ein schleifendes, kratzendes, Angst einflößendes Geräusch, das einem die Gänsehaut über den Rücken laufen ließ, und eiskalten Schweiß auf der Stirn sich in Bächen ansammeln, der über die erbleichten Wangen von Daniel und Santa lief und ihnen den Endspurt zum Ausgang, der ihnen wie im Zeitlupentempo vorkam, erschwerte. 

Sie stolperten über ihre eigenen Füße, landeten kopfüber in einem Gewirr, wie aus Spinnfäden, welche sich von Regal zu Regal ausgebreitet hatten, wickelten sich fast zu einem Cocoon ein, und Daniel und Santa blieb nur noch eine Möglichkeit, sich mit kleinen Hüpfern in Richtung Ausgang zu retten, der ihnen aber leider von einem riesigen, aufblasbaren Weihnachtsbaum versperrt wurde, dessen Gestalt durch das einfallende Mondlicht eines Fensters wie eine riesige Krake aussah, die mit ihren vielen Fangarmen nah ihnen griff. 

Daniel bebte, zitterte, sowas hatte er noch nicht erlebt, aber gleichzeitig kehrte sein Wagemut zurück, und er preschte durch den grauenhaften Laden mit einem Hechtsprung nach vorne, Santa am Gürtel seines Mantels hinter sich herschleifend, schwer atmend, dem rettenden Ausgang zu, als ihn seine Kräfte verließen und er bäuchlings zu Boden ging, nur mit einem einzigen Gedanken in seinem Kopf: "Shit, mein IPhone in der Tasche ist jetzt auch hinüber!" 

"Wünsch dir 'n neues zu Weihnachten und lass uns hier abhauen, Mann!", erwiderte Santa und schlängelte sich zum Ausgang, was durch die Ausmaße seines Körpers wenig elegant wirkte. Daniel hüpfte hinterher. 


Nun standen die beiden aber vor einem neuen Problem: Wie sollten sie (eingewickelt in... ja was war das eigentlich?!) die Tür aufbekommen?! Daniel hatte schließlich den rettenden Einfall, mit dem Kopf drückte er die Türklinke herunter und überließ, ganz der Gentleman, Santa den Vortritt in die rettende Freiheit. 


Doch was war das? Daniel spürte einen heißen Atem im Nacken, es lief ihm kalt den Rücken hinunter. Wie zur Salzsäure erstarrt stand er da und stotterte: "... 

Foto: Knipsermann, „Ist denn Weihnachten schon vorbei!!!“, CC-Lizenz (BY 2.0)
http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de
Aus der kostenlosen Bilddatenbank www.piqs.de


Kommentare:

  1. "Santa, jetzt nicht umdrehen....iwas ist da....Hhhhhhhaaalllloo??" Der Atem in Daniels Nacken wurde immer wärmer, lauter, hörte sich an wie 20 frierende,schnaubende Pferde ....Daniels Angst wurde immer größer..sollte er es wagen? Sich umdrehen? Sein junges Popstar-Leben riskieren und "durchs Feuer rennen???" JA! Mit all seinem Mut den er aufbringen konnte drehte er sich ohne Verluste zu fürchten um,und sah zu seinem Entsetzen...

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  2. ''W w was war das?'' sagte Daniel ganz Leise. Der Weihnachtsmann drehte sich Langsam um und fragt ''was hast du gesagt ?'' Mit großen Augen stand er vor Daniel und schaute über ihn drüber. Erschrocken rührte und Atmete er sich nicht so, dass er schon rot anlief und nicht mehr Sprechen konnte...''

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  3. "Oh mein Gott", er schlug die Hände vors Gesicht. Seine Augen wurden groß und seine Hände fühlten sich plötzlich nasss an."OH MEIN GOTT, DAS IST DOCH NICHT ETWA KELLY CLARKSON, ODER?!"

    Daniel schrie vor Freude. Er schaute die Gestalt hinter sich nochmal genauer an und kam zu dem

    Entschluss, dass es wirklich Kelly war. Er sprang vor Freude auf und ab.

    "Ehm Hello?", fragte Kelly, "Could you please help me out?!"

    Die Stimme gab Daniel nun die endgültige Gewissheit: Das war wirklich seine Lieblingssängerin Kelly Clarkson!

    Vielleicht könnte das ja doch noch ein ziemlich toller Tag werden...

    Kelly war auch in diesem Irgendwas gefesselt, also mussten Daniel und Santa ihr heraushelfen.

    Daniel war aufgeregt, er war Kelly so nah, wie nie :D

    Sie entfuselten Kelly, welche sich darauf erstmal mit vielen Umarmungen bei den beiden bedankte.

    Daniel konnte es noch nicht glauben... Seine aller, alller, aller Lieblingssängerin stand direkt vor ihm.

    Da blieb nur die Frage WARUM ?!

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  4. " Biiiiittttte tue mir nichts, ich werde noooooch gebraucht, denn meine Faaaaaans wollen, dass ich noch viele Jaaaahhhhre Musik mache, also das geht doch net!!" Und dabei versuchte er sich gaaaanz langsam rumzudrehen, um zu sehen, wer ihm so eine eiskalte Gänsehaut verpasst hatte.

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  5. Plötzlich ging vor ihnen ein Fernsehr an und eine Puppe sprach zu ihnen " Weihnachtsmann ! Du hast nicht immer alle Geschenke an die Kinder verteilt. Du hast Eiskalt die Schokolade der Kinder aufgegessen und nun sollst du bestraft werden " du bist in diesen Concoon gefangen und festgeklebt ! Befreie dich und laufe zu diesem Schlüssel, dort angekommen musst ihn Daniel in den Mund werfen, damit soll er seine Handschellen Öffnen, denn er ist nicht festgeklebt. Wenn du es nicht schaffst wird er in die ätzende Sauere unter seinem Concoon fallen." Und dann ging der Fernsehr aus. Daniel schrie nur noch Whaaaaaat the fuuuck befreie mich hier !!...

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  6. "omg wer bist du?" daniel schaute in ein noch nie gesehendes licht, es brannte in seinen augen, er begann zu frieren und fiel vor schwäche auf die knie, dann sah er ihn, groß und mächtig stand er vor ihm... "ich bin dein vater" oh mein gott. darth vader...

    ;-) bitte nehmt mich nicht ernst lg karola

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  7. Wwwwwwaaaassss ist das?????
    Immer noch in dieses Etwas verhüllt und immer noch komplett bewegungslos, ließ sich sein Kopf langsam zur Seite drehen, denn Daniel musste in Erfahrung bringen, was ihn da wohl bedrohen könnte. Musste er sich wirklich fürchten, oder war es womöglich harmlos? Mehrere Dinge gingen ihm gleichzeitig durch den Kopf. Wie lange wird er sich noch hier in diesem Chaos aufhalten müssen, würde er noch rechtzeitig zu seiner eigenen X-mas-Party kommen? Während er so in seinen Gedanken vertieft war, spürte er abermals diesen heißen Atem im Nacken und seine Angst ließ ihn plötzlich klar denken. Nun wurde ihm bewusst, in was er sich verheddert hatte.....Lametta in rauher Menge hatte sich um seinen Hals, Arme und Beine gewickelt, und ihn fast bewegungslos gemacht. Doch plötzlich entspannte er sich, fast verfiel er in einen Lachkrampf, als er merkte, dass der "heiße Atem" aus dem naheliegenden Lüftungsschacht strömte. Immer noch amüsiert, rief nach Santa, doch der war wie vom Erdboden verschluckt.......

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  8. Wa-wa-was ist das, drehte sich vorsichtig um, mit weitgeöffneten Mund rief er, besser gesagt, wer ist das, wollte Daniel wissen und stand stocksteif, mit ausgestrecktem Zeigefinger da, und deutete auf eine Gestalt, die sich langsam aus der Dunkelheit hervorschälte, dessen Gewand sich wie aus Zuckerwatte gesponnen, um einen voluminösen Körper schlang, und bei jedem Windhauch wie zarte Spinnweben auf und ab wogte, aber das erschreckenste war sein Gesicht, wie eine Fratze glich sie, denn die Augen glitzerten, als beständen sie aus zwei leuchtenden Kristallen, die mit Zuckerguss bezogen waren, seine Zähne bestanden aus abgelutschten Haribo Konfekt, und seine Haare windeten sich von seinem Haupt als riesige Balla Balla Bänder, und an den Enden tropften sie als klebriger Speichel daran herrunter und hinterließ eine seimige Spur, die sich als riesengroße Lache zu seinen Füßen ausbreitete, und dessen Nase wirkte wie gigantisches Marzipanbrot, an der die Schokolade wie Rotze aus den Nasenlöchern tropfte.
    Langsam schälten sich zwei wurstartige Arme, die mit Puderzucker bestäubt waren, aus seinem Umhang, und in den Händen, die wie Lebkuchen und glasierte Äpfel rochen, hielt er zwei grandiose Lakritzstangen, welche er über Daniel und Santas Kopf schwang, mit wilden Bewegungen vor ihren Mündern kreisen ließ, und den Befehl gab, diese mit Heißhunger abzuschlecken.
    Daniel schüttelte sich, kotz, würg, ausgerechnet seine ekelhaftesten Süßigkeiten sollte er vernaschen, als es ihm wie eine Ohnmacht ankam, hörte er auch schon die Stimme dieser Kreatur, dass somit der "King of Bubble-Gum" in Form vom Marshmallowman wieder zu neuem Leben erweckt würde, das es an der Zeit sei, den Menschen die eigentliche Bedeutung der Weihnachtszeit vergessen zu lassen. Als Daniel das hörte, rastete er aus, denn all seine Panik war der Wut gewichen, und ohne lange Überlegungen......

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  9. „Oh mein Gott, das kann doch nicht wahr sein! Träum ich? Das ist doch alles... nen verdammt schlechter Horrorfilm!“
    Denn während er sich umdrehte, erblickte er lauter maskierte Weihnachtsmänner, sie atmeten schwer, gaben immer wieder unverständliche Laute von sich und schienen generell nicht besonders vertrauenserweckend. Sie kamen auf Daniel zu und sahen nicht gerade so aus, als wenn sie zum Spaßen aufgelegt wären... er musste sich also schleunigst was einfallen lassen.
    „Das kommt mir vor wie ne Scary Movie Weihnachts-Edition... eigentlich ja ne mega Idee, aber bitte ohne mich! Scheiße, ich muss weg hier. Aber wie?!“

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  10. "santa, hoffentlich ist das ned rüdiger tesafilm" und mit vor angst weit aufgerissenen augen drehten sich santa und daniel ganz langsam um, was sie da erblickten, ließ ihnen den atem erst stocken, dann prusteten sie lauthals los. vor ihnen stand ein kleines männchen mit asiatischen gesichtszügen, einen kittel an, auf dem "kaufhaus" des grauens" stand, er grinste von einem ohr bis zum anderen, verbeugte sich und fragte höflich: "wolle krimskrams kaufen?".
    als sich die beiden wieder von ihrem lachkrampf erholt hatten, meinte santa, er könne schon noch was gebrauchen, aber daniel zupfte ihn am ärmel und schubste ihn wieder richtung tür, denn er hatte es ja eilig - doch santa begann zu jammern:

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