14.12.2010

Runde 5... Der Daniel-Schuhmacher-Xmas-Fortsetzungsroman

Weiter gehts mit unserer Geschichte... und wieder fiel die Entscheidung für die richtige Fortsetzung schwer... deshalb haben wir dieses Mal eine Kombi aus zwei Kommentaren gewählt, die sich ideal ergänzen... wobei sich einer der Autorinnen offensichtlich von der gestrigen Illustration des Blogs inspirieren ließ ;)

Viel Spaß beim Lesen - und weiterschreiben! Nicht vergessen: Spinnt die Story weiter, denn wir wollen Sie Daniel am 24. virtuell überreichen :)

Wie ein Predator nen Christbaum sieht...
lauert einer im Kaufhaus des Grauens???



...es war doch echt wieder wie jedes Jahr, nix war in time: Die Geschenke waren noch nicht verpackt, der Weihnachtsbaum stand leicht schief und ohne Schmuck in seinem Christbaumständer und eigentlich wollten alle Kumpels von Daniel in einer knappen Stunde bei ihm zur ultimativen X-Mas-Housewarming-Party reinschneien. Langsam wurde Daniel hektisch, als es plötzlich an der Tür klingelte...

Als Daniel öffnete, stand da ein etwas zerzauster Alter, dessen Waschtrommelbauch notdürftig von einem roten Mantel verhüllt wurde.

"Tschuldigung, wenn ich störe, aber ich bräuchte mal ihre Unterstützung, junger Mann! Ich hab da drüben auf'm Dach etwas unsanft geparkt und stecke fest. Und ich hab noch Termine über Termine... Also?" Dabei schaute der Bärtige so flehentlich und zugleich streng, dass Daniel seufzend hinter dem Alten hertrottete.

Über eine Leiter gelangten sie zu dem Schlitten des Alten, der sich im Schnee am Kamin verkeilt hatte. Plötzlich... "krrrrk"... das Dach des Gebäudes gab nach und Daniel und der Alte plumpsten durch das entstandene Loch.

Als die beiden sich aufrappelten, blickte der Weihnachtsmann - denn um niemand anderes handelte es sich - in die schielenden Augen eines aufblasbaren Plastikrauschgoldengels. Der Alte hustete und ächzte: "Was'n das hier für ein Gruselschuppen?"

"Tja", sagte Daniel, "willkommen im Kaufhaus des Grauens..."

Der Alte (sorry, der liebe Weihnachtsmann) schaute sich noch ein wenig um und war a little bit geschockt. Daniel sagte: "Yo, lass uns mal den Ausgang suchen ich hab gleich die ultimative X-Mas-Party und nix is fertig." Die beiden machten sich auf den Weg, doch plötzlich hören sie ein Geräusch...

Es war ein schleifendes, kratzendes, Angst einflößendes Geräusch, das einem die Gänsehaut über den Rücken laufen ließ, und eiskalten Schweiß auf der Stirn sich in Bächen ansammeln, der über die erbleichten Wangen von Daniel und Santa lief und ihnen den Endspurt zum Ausgang, der ihnen wie im Zeitlupentempo vorkam, erschwerte.

Sie stolperten über ihre eigenen Füße, landeten kopfüber in einem Gewirr, wie aus Spinnfäden, welche sich von Regal zu Regal ausgebreitet hatten, wickelten sich fast zu einem Cocoon ein, und Daniel und Santa blieb nur noch eine Möglichkeit, sich mit kleinen Hüpfern in Richtung Ausgang zu retten, der ihnen aber leider von einem riesigen, aufblasbaren Weihnachtsbaum versperrt wurde, dessen Gestalt durch das einfallende Mondlicht eines Fensters wie eine riesige Krake aussah, die mit ihren vielen Fangarmen nah ihnen griff.

Daniel bebte, zitterte, sowas hatte er noch nicht erlebt, aber gleichzeitig kehrte sein Wagemut zurück, und er preschte durch den grauenhaften Laden mit einem Hechtsprung nach vorne, Santa am Gürtel seines Mantels hinter sich herschleifend, schwer atmend, dem rettenden Ausgang zu, als ihn seine Kräfte verließen und er bäuchlings zu Boden ging, nur mit einem einzigen Gedanken in seinem Kopf: "Shit, mein IPhone in der Tasche ist jetzt auch hinüber!"

"Wünsch dir 'n neues zu Weihnachten und lass uns hier abhauen, Mann!", erwiderte Santa und schlängelte sich zum Ausgang, was durch die Ausmaße seines Körpers wenig elegant wirkte. Daniel hüpfte hinterher.

Nun standen die beiden aber vor einem neuen Problem: Wie sollten sie (eingewickelt in... ja was war das eigentlich?!) die Tür aufbekommen?! Daniel hatte schließlich den rettenden Einfall, mit dem Kopf drückte er die Türklinke herunter und überließ, ganz der Gentleman, Santa den Vortritt in die rettende Freiheit.

Doch was war das? Daniel spürte einen heißen Atem im Nacken, es lief ihm kalt den Rücken hinunter. Wie zur Salzsäure erstarrt stand er da und stotterte: "Santa, jetzt nicht umdrehen....iwas ist da....Hhhhhhhaaalllloo??" Der Atem in Daniels Nacken wurde immer wärmer, lauter, hörte sich an wie 20 frierende, schnaubende Pferde... Daniels Angst wurde immer größer... sollte er es wagen? Sich umdrehen? Sein junges Popstar-Leben riskieren und "durchs Feuer rennen"??? JA! Mit allem Mut, den er aufbringen konnte, drehte er sich ohne Verluste zu fürchten um, und sah zu seinem Entsetzen...

Oh Gott, das konnte doch nicht wahr sein! Es war wie... ein verdammt schlechter Horrorfilm! Denn während Daniel sich umdrehte, erblickte er lauter maskierte Weihnachtsmänner, sie atmeten schwer, gaben immer wieder unverständliche Laute von sich und schienen generell nicht besonders vertrauenserweckend. Sie kamen auf Daniel zu und sahen nicht gerade so aus, als wenn sie zum Spaßen aufgelegt wären... er musste sich also schleunigst was einfallen lassen.

„Das kommt mir vor wie ne Scary Movie Weihnachts-Edition... eigentlich ja ne mega Idee, aber bitte ohne mich! Scheiße, ich muss weg hier. Aber wie?!“

Image and video hosting by TinyPic

Kommentare:

  1. Da nahte ein leises Klingeln von tausenden Glöckchen. Daniel sah nach oben, ein Schlitten näherte sich. "Ihr kommt genau im richtigen Augenblick!", rief Santa den Rentieren zu, die genau vor Daniel zum stehen kamen. Daniel und Santa kletterten in den Schlitten und die Rentiere liefen los. Doch was war das? Es klang unheimlich, verdammt unheimlich, Daniel konnte das Geräusch nicht zuordnen. Er drehte sich um und sah die maskierten Weihnachtsmänner, jeder auf dem Rücken eines furchteinflößenden monströsen Rentiers mit schwarzem Geschirr. "Gott, die haben's echt auf uns abgesehen!", rief Daniel und die tapferen Tiere vorm Schlitten legten noch einen Gang zu. So jagte das seltsame Gefährt, verfolgt von unheimlichen Gestalten, über den Nachthimmel, bis...

    AntwortenLöschen
  2. Daniel grübelte und grübelte, in seinem Kopf gin alles drunter und drüber, denn meistens fällt ihm doch immer etwas ein, und wenn etwas mehr Licht wäre, könnte man die erschreckende Lage auch besser überblicken und einschätzen. "Santa, wo bist du", flüsterte Daniel, versuchte sich von den grotesken Weihnachtsmännern zu entfernen, um sich in dem difusen, halb heruntergekommenen Gebäude umzusehen, denn es musste doch irgendwo einen Generator geben um Licht zu kriegen, und Daniel schlich geduckt an endlosen Reihen von Regalen entlang um endlich einen Schalter zu finden,um dieser Dunkelheit ein Ende zu bereiten, aber plötzlich spürte er wie Hände nach seinen Beinen griffen und versuchten ihn langsam in die Knie zu zwingen, doch er wehrte sich mit aller Kraft dagegen, und versuchte sie abzuschütteln, dabei bemerkte er, dass etwas weiches, samtiges und haariges ihn berührte,er griff zu und zog daran. "Autsch", schrie es, "bist du bescheuert, du reißt mir meinen schönen Bart aus", brüllte das dicke Bündel, was zusammengekauert in einer Ecke saß, welches Daniel als Santa identifizierte, und Daniel motzte,"was machst du eigentlich hier, du alte Memme, ich suche dich schon die ganze Zeit, wenn wir nicht bald hier herauskommen, können wir den morgigen Tag vergessen, bequem dich auf deine Füße zu kommenund helf suchen.
    "Was suchen", knurrte Santa,"hast du was verloren"? "Ja", rastete Daniel aus, "Licht, Nerven, meinen Verstand, kannst dir was aussuchen". "Gut", entgegnete santa, "ich nehme das Licht, glaube dort hinten, gleich neben dem Verschlag habe ich an der Wand einen Kasten hängen sehen, mit einem Hebel, wäre es sowas, das du suchst, Herrrr Schuhmacherrrr"? Daniel schielte ihn an, spitzte seine Ohren, "hörst du noch das stampfende Geräusch"? "Ich höre gar nichts mehr", keifte Santa und wackelte so schnell es sein rollender Gang erlaubte, in die angegebene Richtung.
    "Das ist ja so beunruhigend und beängstigend, dass plötzlich so eine Stille herrscht, für meine Begriffe zu still, angsteinflößend, oder bist du anderer Meinung", flüsterte Daniel, und schon standen sie vor dem Stromkasten und Santa streckte seine Hand nach dem Hebel aus, ein kleiner Ruck nach oben, ein kräftiger nach unten, ein mehrfaches helles Aufflackern, Licht, Dunkelheit, Licht, Licht, nicht gleißende Helligkeit, nur gerade so viel, dass das Auge die Räumlichkeit erfassen konnte, und zur Aufnahme der Umgebung bereit war, welche man eilends untersuchte, und Daniel dabei feststellte, dass auch die Ausgangstür jetzt weit geöffnet war, und einlud, schnellstens die Flucht anzutreten, und sie taten es, ohne lange zu überlegen. Daniel hetzte los, Santa wackelte hinterher mit seinem wogenden Körper, der Bauch rollte von Rechts nach Links, schnaufend nach Atem ringend, hinter Daniel her.
    Die Tür, die Tür , sie war erreichbar, ein letzter Sprung und.....

    AntwortenLöschen
  3. Also griff er zum Mikrofon das für ihn greifbar
    in einem riesigen Regal, voll mit Dekor-Gras lag und stimmte „ll we need is love” an. Auf einmal fingen die seltsam maskiert aussehenden Weihnachtsmänner an, sich im Takt der Melodie zu drehen, ja Daniel glaubte seinen Augen nicht zu trauen, sie Tanzten und lagen sich in den Armen! Was für ein Anblick, es war unglaublich.

    Das war die Chance für Daniel und Santa sich aus dem Staub zu machen………..

    von Moni

    AntwortenLöschen
  4. Daniel bekam leicht Panik. Er riss dem Weihnachtsmann seinen Mantel vom Leib, und sagte hektisch "das ding muss doch irgenwie Zaubern können schnell machen sie doch was ?" Als er plötzlich den Weihnachtsmann genau ansah merkte er das er in Unterwäsche da stand, er war verwirrt und Fragte ihn ob er allen erstes NIX außer Unterwäsche unter seinem Mantel hatte ? Der Weihnachtsmann sagte zickig " was dagegen ? ich habs halt gerne locker und bequem ?!. Daniel schüttelte nur den Kopf und sagte " Jaja das ist ja jtz auch egal DENKEN SIE NACH wie kommen wir hier weg ? die gehören doch nicht etwa zu ihnen ? Der Weihnachtsmann schüttelte heftig den Kopf NEEEIN ICH WEIß NICHT WAS DIE HIER WOLLEN :O ! Plötzlich rumste es laut ...


    von nessa :D

    AntwortenLöschen
  5. Während Daniel krampfhaft nach einem Ausweg suchte und Santa verzweifelt an den fingerdicken Spinnweben zerrte, in die sich die beiden verwickelt hatten - kamen die unheimlichen Weihnachtsmänner immer näher. Sie hatten tote Augen, ihre Münder standen offen, so dass ihre Gesichter einen leicht debilen Ausdruck hatten, und sie gaben allesamt ein Stöhnen von sich, dass nur entfernt wie "Ho, ho, ho" ... "Hilfe!" dachte Daniel, sprach es aber nicht aus, um den alten Santa nicht zu beunruhigen, "Zombie-Weihnachtsmänner!"... Plötzlich hatte er eine Idee... in einem der Zugestaubten Regale des Kaufhauses des Grauens entdeckte er eine...

    AntwortenLöschen
  6. ...er überlegte hin und her , aber es fielen ihm ,wie so oft, nur neue Songtextfetzen ein. Come on Daniel,feuerte er sich innerlich an...dir muß jetzt endlich was konstruktives einfallen ! "Zisch" das Geräusch ließ ihn herumfahren...Alle WEihnachtsmänner hatten gleichzeitig ihre Masken heruntergerissen und grinsten ihn an . "Daniel,wenn du unseren Chef und uns hier heile rausbekommst...dann helfen wir dir bei deiner ultimativen X-Mas-Housewarming-Party ...du must aber dann für uns *DANCEFLOOR* singen....
    von Gerti

    AntwortenLöschen
  7. Hektisch sah sich Daniel nach Santa um, packten diesen an der Verschnürung seines Mantels und zerrte ihn die Regalstraßen entlang in die Richtung, wo er den Ausgang vermutete. Hinter ihnen hörte er immer noch die Darth-Wader-Armee in Nikolaus-Verkleidung, die offensichtlich den selben Weg eingschlagen hatte.
    Als Daniel und Santa wieder an dem aufblasbaren Plastikengel vorbeikamen, da prallte er unsanft gegen die durch gnadenloses Training gestählte
    Brust von.........Detlef D!Soost!!!!!
    Der schmetterte ihnen ein aufgekratztes "Tach, habt ihr vielleicht ein paar strange Weihnachtsmänner gesehen? Hier ist ne Probe für nen Santa-Flashmob angesetzt und ich soll die Typen coachen, aber irgendwie kann ich die nicht finden..." in dem Moment riss Detlef die Augen untertassengleich auf und fing an zu stammeln.....

    AntwortenLöschen