16.12.2010

Runde 7... Der Daniel-Schuhmacher-Weihnachts-Fortsetzungsroman...

Unsere spannende, witzige, nervenaufreibende und auch etwas alberne Fortsetzungsgeschichte hat Halbzeit! Noch sieben Tage, dann sollten wir sie zu einem hoffentlih glücklichen Ende geführt haben... bis dahin heißt es: Lasst euch noch ein paar überraschende Wendungen einfallen!


Vielleicht machen in dieser Runde ja wieder ein paar mehr Leutchen mit... Denkt dran, wir schenken die fertige Story Daniel, also muss sie gut werden :D




...es war doch echt wieder wie jedes Jahr, nix war in time: Die Geschenke waren noch nicht verpackt, der Weihnachtsbaum stand leicht schief und ohne Schmuck in seinem Christbaumständer und eigentlich wollten alle Kumpels von Daniel in einer knappen Stunde bei ihm zur ultimativen X-Mas-Housewarming-Party reinschneien. Langsam wurde Daniel hektisch, als es plötzlich an der Tür klingelte...

Als Daniel öffnete, stand da ein etwas zerzauster Alter, dessen Waschtrommelbauch notdürftig von einem roten Mantel verhüllt wurde.

"Tschuldigung, wenn ich störe, aber ich bräuchte mal ihre Unterstützung, junger Mann! Ich hab da drüben auf'm Dach etwas unsanft geparkt und stecke fest. Und ich hab noch Termine über Termine... Also?" Dabei schaute der Bärtige so flehentlich und zugleich streng, dass Daniel seufzend hinter dem Alten hertrottete.

Über eine Leiter gelangten sie zu dem Schlitten des Alten, der sich im Schnee am Kamin verkeilt hatte. Plötzlich... "krrrrk"... das Dach des Gebäudes gab nach und Daniel und der Alte plumpsten durch das entstandene Loch.

Als die beiden sich aufrappelten, blickte der Weihnachtsmann - denn um niemand anderes handelte es sich - in die schielenden Augen eines aufblasbaren Plastikrauschgoldengels. Der Alte hustete und ächzte: "Was'n das hier für ein Gruselschuppen?"

"Tja", sagte Daniel, "willkommen im Kaufhaus des Grauens..."

Der Alte (sorry, der liebe Weihnachtsmann) schaute sich noch ein wenig um und war a little bit geschockt. Daniel sagte: "Yo, lass uns mal den Ausgang suchen ich hab gleich die ultimative X-Mas-Party und nix is fertig." Die beiden machten sich auf den Weg, doch plötzlich hören sie ein Geräusch...

Es war ein schleifendes, kratzendes, Angst einflößendes Geräusch, das einem die Gänsehaut über den Rücken laufen ließ, und eiskalten Schweiß auf der Stirn sich in Bächen ansammeln, der über die erbleichten Wangen von Daniel und Santa lief und ihnen den Endspurt zum Ausgang, der ihnen wie im Zeitlupentempo vorkam, erschwerte.

Sie stolperten über ihre eigenen Füße, landeten kopfüber in einem Gewirr, wie aus Spinnfäden, welche sich von Regal zu Regal ausgebreitet hatten, wickelten sich fast zu einem Cocoon ein, und Daniel und Santa blieb nur noch eine Möglichkeit, sich mit kleinen Hüpfern in Richtung Ausgang zu retten, der ihnen aber leider von einem riesigen, aufblasbaren Weihnachtsbaum versperrt wurde, dessen Gestalt durch das einfallende Mondlicht eines Fensters wie eine riesige Krake aussah, die mit ihren vielen Fangarmen nah ihnen griff.

Daniel bebte, zitterte, sowas hatte er noch nicht erlebt, aber gleichzeitig kehrte sein Wagemut zurück, und er preschte durch den grauenhaften Laden mit einem Hechtsprung nach vorne, Santa am Gürtel seines Mantels hinter sich herschleifend, schwer atmend, dem rettenden Ausgang zu, als ihn seine Kräfte verließen und er bäuchlings zu Boden ging, nur mit einem einzigen Gedanken in seinem Kopf: "Shit, mein iPhone in der Tasche ist jetzt auch hinüber!"

"Wünsch dir 'n neues zu Weihnachten und lass uns hier abhauen, Mann!", erwiderte Santa und schlängelte sich zum Ausgang, was durch die Ausmaße seines Körpers wenig elegant wirkte. Daniel hüpfte hinterher.

Nun standen die beiden aber vor einem neuen Problem: Wie sollten sie (eingewickelt in... ja was war das eigentlich?!) die Tür aufbekommen?! Daniel hatte schließlich den rettenden Einfall, mit dem Kopf drückte er die Türklinke herunter und überließ, ganz der Gentleman, Santa den Vortritt in die rettende Freiheit.

Doch was war das? Daniel spürte einen heißen Atem im Nacken, es lief ihm kalt den Rücken hinunter. Wie zur Salzsäure erstarrt stand er da und stotterte: "Santa, jetzt nicht umdrehen....iwas ist da....Hhhhhhhaaalllloo??" Der Atem in Daniels Nacken wurde immer wärmer, lauter, hörte sich an wie 20 frierende, schnaubende Pferde... Daniels Angst wurde immer größer... sollte er es wagen? Sich umdrehen? Sein junges Popstar-Leben riskieren und "durchs Feuer rennen"??? JA! Mit allem Mut, den er aufbringen konnte, drehte er sich ohne Verluste zu fürchten um, und sah zu seinem Entsetzen...

Oh Gott, das konnte doch nicht wahr sein! Es war wie... ein verdammt schlechter Horrorfilm! Denn während Daniel sich umdrehte, erblickte er lauter maskierte Weihnachtsmänner, sie atmeten schwer, gaben immer wieder unverständliche Laute von sich und schienen generell nicht besonders vertrauenserweckend. Sie kamen auf Daniel zu und sahen nicht gerade so aus, als wenn sie zum Spaßen aufgelegt wären... er musste sich also schleunigst was einfallen lassen.

„Das kommt mir vor wie ne Scary Movie Weihnachts-Edition... eigentlich ja ne mega Idee, aber bitte ohne mich! Scheiße, ich muss weg hier. Aber wie?!“ 



Hektisch sah sich Daniel nach Santa um, packten diesen an der Verschnürung seines Mantels und zerrte ihn die Regalstraßen entlang in die Richtung, wo er den Ausgang vermutete. Hinter ihnen hörte er immer noch die Darth-Wader-Armee in Nikolaus-Verkleidung, die offensichtlich den selben Weg eingschlagen hatte.
Als Daniel und Santa wieder an dem aufblasbaren Plastikengel vorbeikamen, da prallte er unsanft gegen die durch gnadenloses Training gestählte Brust von... 


Detlef D!Soost!!!
 
Der schmetterte ihnen ein aufgekratztes "Tach, habt ihr vielleicht ein paar strange Weihnachtsmänner gesehen? Hier ist ne Probe für ne Santa-Dance-Performance angesetzt, und ich soll die Typen coachen, aber irgendwie kann ich die nicht finden..." In dem Moment riss Detlef die Augen auf und
rief laut: "Da seid ihr ja, ihr Deppen, ich hab euch die ganze Zeit gesucht!" ... 

Die Weihnachtsmann-Truppe hatte Daniel und Santa inzwischen eingeholt und kam - immer noch röchelnd - auf die drei zu. "Wie, ihr schnauft immer noch? Mann, mann, ne halbe Stunde Aufwärmtraining, und schon außer Atem - wird Zeit, die Plautzen loszuwerden." Daniel und Santa atmeten erleichtert auf... doch keine Zombie- oder Darth-Vader-Weihnachtsmänner, sondern bloß ne Tanzgruppe, die nicht in Form ist. 

"Was ist mit euch beiden?" fragte D!. "Steigt ihr bei uns ein und übt die Choreo mit?" - "Keine Zeit", meinte Santa, "Ich muss endlich meinen Schlitten befreien, und der junge Mann wird mir dabei helfen." Seufzend nickte Daniel, und die beiden wendeten sich Richtung Ausgang. 

Gerade, als sie das Kaufhaus des Grauens durch die altmodische Drehtür verlassen wollten, drang ihnen ein seltsamer Geruch in die Nasen, der eindeutig...


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Kommentare:

  1. ...der eindeutig etwas vom täglichen Geruch in Daniels Küche an sich hatte. Santa schnüffelte und meinte: "Irgendetwas riecht hier angebrannt." Daniel linste hinters nächste Regal, wo er mit erschrecken feststellte, dass die Kiste mit den Strohsternen lichterloh brannte. Daniel versuchte einen kühlen Kopf zu bewahren, während der Weihnachtsmann verzweifeld die Hände über den Kopf warf und schreiend im Kreis lief. "Jetzt hör mit dem Theater auf und hilf mir, verdammt!", zischte Daniel dem aufgelösten Weihnachtsmann zu und zog sein zerstörtes Iphone aus der Tasche, weil er hoffte, zumindest zum telefonieren würde es noch taugen. Dabei schnitt er sich allerdings am zersprungenen Display in die Hand und Blut tropfte auf den Boden. Das war endgültig zu viel für den Weihnachtsmann, er kippte rückwärts um und landete direkt im Regal für Weihnachtskugeln. Daniel entfuhr ein lautes "Scheiße!" und schrie dann nach D!. Der kam sofort angestürmt, im Schlepptau die maskierten Weihnachtsmänner. "Ach du Heiliger", machte auch er erst mal seinem Schrecken Luft. Einer der Maskierten zog sein Handy aus der Tasche und wählte hektisch die 112.
    Eine viertel Stunde später war das Feuer gelöscht und ein immer noch bewusstloser Weihnachtsmann wurde mit Blaulicht ins Krankenhaus gebracht. Daniel saß neben ihm im Krankenwagen und...

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  2. aus der Öffnung in der Decke des Kaufhauses, durch die Daniel und Santa gestürzt waren, als eine neblige Wolke herunterwirbelte und sich ganz allmählich ausbreitete. "Boah", riecht das bestialisch", rümpfte Daniel die Nase, "Vergasung ist eine vornehme Ausdrucksweise für diesen Scheißgestank, als ob 100 Stinkbomben gleichzeitig abgefeuert wurden", würgte Daniel hervor und der beißende Geruch trieb ihm die Tränen in die Augen.
    "Warum heulste denn gleich", wetterte Santa, denn er kannte diesen Duft. "Hilfe naht", freute er sich, "das können nur meine Rentiere sein, haben sich mal wieder dem Futtersack bemächtigt und alles aufgefressen, gibt kolossale Blähungen". "Sie müssen ganz in der Nähe, ich fühle das!" "Fühlen", schrie Daniel, mein Feel ist hervorragend, aber hier stinkts gewaltig", und hielt sich seine Nase, schnappte sich Santa und wollte weiter zum Ausgang rennen, aber der Gestank nahm enorm zu, und durch die tränenden Augen konnte Daniel kaum etwas erkennen, als es plötzlich einen berstenden Knall gab. Holz-Glas-Metallsplitter rieselten von der Decke, jede Menge Staub wurde aufgewirbelt, und als dieser sich gelegt hatte, standen sich Daniel und Santa wie zwei Schornsteinfeger gegenüber. Schwarz, staubig, völlig eingedreckt beobachteten sie, wie sich ein riesiges Gefährt aus dieser Staubwolke herausschälte, und ganz plötzlich eine himmlische Ruhe einkehrte. In dieser Grabesstille hörte man .....

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  3. nach dem After-shave von Bruce Darnell roch. Dieser wollte doch tatsächlich Daniel, Santa, Detlef! und die völlig fertige Darth-Vader-Weihnachtsmann-Tanztruppe zu einem Lauftstegtraining animieren....bis Detlef sagte:"ne Bruce ich war zuerst hier, du musst schon warten bis ich die Luschen hier vorbereitet habe"....dann kannst du gern.....

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  4. ... nicht menschlichen Ursprungs war... aber... Mein Gott! Sie hatten die Rentiere völlig vergessen... die hatten nach Stunden allein auf dem Dach sich nicht mehr anders zu helfen gewusst, als ihr Geschäft durchs Loch im Dach auf einen Stapel hässlicher Plastik-Weihnachtskugeln fallen zu lassen. Der Gestank erfüllt das gesamte Kaufhaus des Grauens und machte alles noch viel grauenvoller. "Womit hab ich das nur verdient?", dachte Daniel, als plötzlich...

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  5. ...der eindeutig nach dem Schweißgeruch der wieder den Santa-Dance-Performance probenden Weihnachtmänner stank ! Daniel sah auf die etwas sich unförmig verenkenden Nikoläuse und bekam einen Lachflash :" Hahahahahahaha....da war meine Sommerhitchoreo ja besser hahahahahaha" Detlef sah ihn an und sagte :"Echt du kannst 'ne Choreo ??? Zeig mal !!!" Daniel schlug sich auf seine Stirn und murmelte:"Ach du Scheiße....hätte ich doch bloß nix gesagt".....

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  6. ...hier nix zu suchen hatte. Eine Mischung aus Katis traditionell, angebrannter Weihnachtsplätzchen und einer Brise angeschmorter Lichterketten erfüllte den Raum.
    „Verdammte oder besser heilige Scheiße“, denkt Daniel, „hat meine ultimative X-Mas-Housewarming-Party etwas schon ohne mich angefangen? Nix wie raus hier!“ Schnell schiebt Daniel Santa durch die Drehtür und zwängt sich selbst hinterher. "Der erste Schritt um zum Ende dieses Abenteuers zu kommen", glaubt Daniel aber weshalb wird er den Verdacht nicht los, das irgendetwas….

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