14.05.2011

Daniel im Unterricht

Neulich haben wir euch aufgerufen, mal aufzuschreiben, wie ihr euch eine Schulstunde mit Daniel Schuhmacher vorstellen würdet. Danke für eure Einsendungen!

Lest, was Sheila, Lisa und Sanchya aus unserem "Aufsatzthema" gemacht haben...



Von Sheila

Es klingelt zur Musikstunde, lustlos setze ich mich in Bewegung. Der Tag war anstrengend,  ich möchte meine 2 Stunden Nachmittagsunterricht schnell rumbringen und nach Hause. 

Hinter meinen Mitschülern her trotte ich zu meinem Platz, lege meinen Ordner und Mäpple auf den Tisch und warte auf den Lehrer. Ich muss nicht lange warten und der Lehrer kommt, doch nicht alleine, es folgen ihm - ich muss 2 mal hinschauen, weil ich es nicht glauben kann - Daniel Schuhmacher und sein Gitarrist Bernhard!

Irritiert schaue ich ein 2. Mal zur Tür, um mich zu vergewissern, dass die Beiden dort wirklich stehen... tatsächlich, sie sind es. Alle Schüler im Klassenzimmer, die mich sonst immer verspotten, sind ganz ruhig und schauen - nicht wie ich Daniel - sondern mich, mit fragendem Blick an. Doch ich weiß doch selbst nicht, was hier gerade abläuft. 

Da zieht Daniel seine Blicke auf sich, indem er anfängt zu reden. Nett, locker, auf seine Art eben, und er stellt sich vor. Alle hören ganz gespannt zu, keiner lacht und macht einen blöden Kommentar, nicht wie sonst immer, wenn der Lehrer hilflos an der Tafel steht und versucht, uns zur Vernunft zu bringen. Daniel erzählt seine Geschichte, wer er ist, wie er die Zeit bei DSDS erlebt hat und was seit seinem Sieg 2009 alles passiert ist. Er beantwortet geduldig alle Fragen. 

Ich kann meinen Augen nicht trauen, dort stellen tatsächlich Schüler, die sonst von Daniel und mir genervt sind, Fragen. Die, welche sonst so viele Vorurteile gegenüber ihm und seiner Musik haben. Ich grinse vor mich hin, na, wenn das mal kein Erfolg ist. Doch mir ist klar, dass Bernhard nicht dabei wäre, wenn Daniel nicht noch singen würde. Also setzt sich Daniel vorne auf das Lehrerpult, neben sich Bernhard, und zusammen stimmen sie Running trough the Fire an.

Meine Mitschüler sind zuerst noch misstrauisch, doch dann erkenne ich, dass ihnen gefällt, was sich dort vorne abspielt, und immer mehr klatschen mit. Mit seiner Version von Bruno Mars' - Just the way you are - bricht er den Damm! Jeder kennt und liebt dieses Lied. Plötzlich klopft es, mein Musiklehrer macht die Tür auf, vor der Tür stehen verwunderte Schüler aus meinem Jahrgang, fragen, was los ist, wer hier so geil singt. 

Mir entfährt ein lautes Lachen, und auch Daniel muss schmunzeln. Als die Schüler von draußen sehen, wer vorne an der Tafel stand, fallen ihnen fast die Augen aus dem Kopf. Der ratlose Lehrer, der nicht weiß, wo er die ganzen Schüler unterbringen soll, beschließt, uns alle - mit Daniel und Bernhard - in die Aula zu verfrachten, wo ihm alle zuhören können, auch alle anderen Klassen. Auf dem Weg dorthin unterhalte ich mich mit Daniel, es ist ein mega Gefühl, die neidischen Blicke auf sich zu spüren, während ich mit ihm rede. Oben führt er sein 'Konzert' vor allen anderen Schülern fort, und ich bin einfach nur geflasht, was sich abspielt. Gerade als er sein letztes Lied beendet - und ich mir sicher bin, dass er es geschafft hat, dass er jeden einzelnen in der Pausenhalle überzeugt hat - klingelt mein Wecker und mir wird klar, dass ich wieder mal geträumt habe und jetzt in die Schule muss.




Sheila mit Daniel...


Von Lisa Wonderwall

Wie oft träume ich davon, dass ich durch die Lautsprecher aufgerufen werde, ins Sekretariat gehe und dort Daniel steht, und mein Schulleiter mir freundlich die Hand schüttelt und sagt „Herzlichen Glückwunsch Lisa, wir haben gehört, dass Daniel Schuhmacher dein absoluter Lieblingssänger ist, und daher haben wir dir ermöglicht, dass er dich heute in der Schule besuchen darf!“ 


Ich würde Daniel mit in die Klasse nehmen, und ich wette, niemand würde einen dummen Kommentar abgeben, denn so einen „Star“ so nah zu haben wünschen sich ins Geheimen  viele. Alle würden ihn anstarren, dann würde er vor die Klasse treten und sich erstmal vorstellen, ein Lied singen, und dann könnten wir ihm einige Fragen stellen. Danach würde mein Lehrer den Unterricht wieder übernehmen und Daniel würde neben mir sitzen und mir bei den Aufgaben helfen. Danach, im Englisch-Unterricht, würde er einige Songzeilen vorsingen und wir müssten diese übersetzten, viele würden ihn nach seiner Schulzeit fragen, und in der Pause würde er Autogramme geben.

In den letzten beiden Stunden könnte er in der Aula vor allen Schülern singen, und alle würden danach applaudieren, denn diese wahnsinnig schöne Stimme würde sie alle umhauen, da bin ich mir sicher!!


© Dalia


Von Sanchya


Ein aufregender Tag, Schule, Unterricht, wie immer? Nein, heute soll es anders werden, ein Überraschungsgast soll in unserer Schule erscheinen. DANIEL SCHUHMACHER, dieser phantastische Sänger, mit einzigartiger Stimme, gibt uns heute die Ehre am Unterricht teilzunehmen. 
Die Konzentration ist gleich Null. Die ersten Stunden, Mathe und Deutsch. Die Zeit steht still, sie will nicht vergehen. Daniel soll ab 10 Uhr erwartet werden. Schulpause. Aufgeregtes Hin-und-Her-Gerenne, Augen schweifen lassen, kommt er? Ist das nicht sein Auto. Nein! Unruhe macht sich bei uns Schülern bemerkbar. Die Aufregung wird immer größer. Die dritte Schulstunde, Bio, wird eingeläutet, und wir stürmen alle in die Klassenzimmer zurück. Wie ein wildes Bienenvolk schwirren die Mädels im Klassenzimmer herum. Setzen, Ruhe einkehren lassen. Der Unterricht geht weiter.

Etwa nach 15 Minuten klopft es an der Klassentür. Unser Lehrer öffnet, und endlich ist es so weit. Dieser sympathische, aufgeschlossene, junge Mann, mit seiner enormen Ausstrahlung, tritt ein. DANIEL. Staunen und anfängliche Sprachlosigkeit. Mit einem atemberaubenden Lächeln stellt er sich vor die Klasse, und begrüßt uns mit einem „Guten Morgen alle zusammen. Ich freue mich, heute bei euch sein zu dürfen. Wie geht es euch?“ Viele Fragen brennen auf unseren Lippen. Welche ist interessant genug, um sie zu stellen?

„Daniel, wann hast du gemerkt, dass du so toll singen kannst?“ „Wolltest du schon immer Musik machen und auf einer Bühne stehen?“ „Wie war es bei dir, als du dich bei DSDS beworben hast, und glaubtest du so weit zu kommen?“ „Wann bringst du deine neue Single raus?“ „Warst du früher in der Schule gut?“ „Was war dein Lieblingsfach?“ „In welcher Beziehung und Erinnerung stehst du heute noch zu deiner Schulzeit?“ Fragen über Fragen, die Daniel mit Geduld, Spaß, und ab und zu leichter Ironie jedem einzelnen beantwortet. „Ich liebe es, auf der Bühne zu stehen und meine Songs zu performen. Ich möchte meinen Fans und allen Menschen etwas übermitteln, durch Gefühle und Emotionen, eine Welt zeigen, wie Melodien einfühlsam das Leben bereichern können, und Gefühle hören neu erleben lassen."

Daniel muss uns noch erklären, wie er seine eigenen Songs kreiert, seine Kreativität und sein Ideenreichtum umsetzt und seine Melodien erfasst. Bevor er sich wieder verabschiedet, gibt er uns aber noch einige Kostproben seiner genialen Musik und seiner phänomenalen Stimme.

Den nachfolgenden Unterricht können wir vergessen. Konzentration gleich Null. Darum dürfen wir jetzt einen Aufsatz über Daniel schreiben. Aber sicher doch, gerne.

Danke DANIEL, dass wir dich besser einschätzen lernen durften.

 
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Kommentare:

  1. Sehr schön geschrieben von allen dreien. Am besten hat mir das Mäpple gefallen. :))

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  2. Danke, so schöne Geschichten - toll was Ihr Euch ausgedacht habt!

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  3. Ja so sollte das mal wirklich in den Schulen abgehen,da würden alle Spaß haben.Lehrer und Schüler!
    Mädels das habt ihr toll geschrieben.

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  4. Sehr schöne, spannende und lebendige Geschichten!Macht richtig Spaß, sie zu lesen:-))

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